Rosskastanie – Heilpflanze für Gefäße und Venen
Die Rosskastanie wurde 2008 zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Sie besitzt vielfältige Wirkungen:
schmerzstillend, entzündungshemmend, zusammenziehend, antibakteriell, blutreinigend, blutstillend, harntreibend, fiebersenkend, krampflösend, schleimlösend, gefäßabdichtend und venenstärkend.
Wirkung auf Venen & Gefäße
Rosskastanie gilt vor allem als klassisches Venenmittel.
Der sekundäre Pflanzenstoff Aescin verringert die Durchlässigkeit kleiner Gefäße, sodass sich weniger Flüssigkeit im Gewebe ansammelt.
Anwendungsgebiete:
- Besenreiser, Krampfadern und Hämorrhoiden
- Venenschwäche und Durchblutungsstörungen
- Schwere und geschwollene Beine (auch während der Schwangerschaft)
- Ödeme
Die venentonisierende Wirkung fördert den Rückfluss des Blutes zum Herzen und kann so Spätfolgen von Thrombosen verringern.
Weitere Einsatzgebiete
- Lindert Juckreiz und Wadenkrämpfe bei Muskel- und Sehnenschwellungen
- Verhindert Ablagerungen in den Gefäßen
- Hilft bei Rheuma, Gicht, Sportverletzungen, Rückenschmerzen und Morbus Bechterew
- Unterstützt empfindsame, nervöse oder depressive Menschen
Einnahmeempfehlung & Hinweise
Die Wirkstoffe Cumarin und Aescin machen das Blut flüssiger.
- Bei gleichzeitiger Einnahme von Marcumar oder Aspirin sollte unbedingt Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.
- Auch während Schwangerschaft und Stillzeit ist Vorsicht geboten.

