Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus)
Wirkung auf den Hormonhaushalt
- Hilft Frauen bei hormonellen Ungleichgewichten.
- Typische Einsatzgebiete:
- Prämenstruelles Syndrom (PMS)
- Menstruationsbeschwerden
- Zyklusunregelmäßigkeiten
- Unfruchtbarkeit
- Stimmungsschwankungen oder psychische Belastungen
Wirkmechanismus
- Mönchspfeffer stimuliert Dopamin-Rezeptoren in der Hypophyse.
- Dadurch wird die Ausschüttung von Prolaktin gehemmt → der Prolaktinspiegel sinkt.
- Senkt Prolaktin und fördert gleichzeitig die Bildung von FSH (follikelstimulierendes Hormon) und Östrogen.
- Ergebnis: Regulierung des Zyklus, Förderung des Eisprungs, Linderung hormonbedingter Beschwerden.
Wissenschaftliche Erkenntnisse
- Nachweislich wirksam bei PMS-Symptomen wie:
- Brustspannen
- innere Anspannung
- Kopfschmerzen
- depressive Verstimmungen
- Weitere mögliche gynäkologische Anwendungsgebiete – Studien hierzu laufen noch.
Einnahmeempfehlung
- Langfristige Einnahme erforderlich → mindestens 3 Monate.
Kontraindikationen
Nicht einnehmen bei:
- gleichzeitiger Einnahme der Antibabypille oder einer Hormonersatztherapie
- bestimmten Brustkrebsformen
- Hypophysenstörungen
- während Schwangerschaft und Stillzeit (kann Milchbildung stören)
Nebenwirkungen
- Mönchspfeffer ist gut verträglich.
- In seltenen Fällen: Hautjucken oder Brustspannen bei Überdosierung.

